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Garden Museum London: The Garden in Art History

Das Garden Museum London präsentiert nicht allein spannende Ausstellungen, sondern lädt Interessierte auch immer wieder zu Vortrags-Reihen ein. Manche lassen sich online mitverfolgen.
Im Februar und im März werden zum Thema “The Garden in Art History” mehrere Vorträge online zu besuchen sein. Link zum Garden Museum

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit vor Ort in London an diesen Veranstaltungen teilzunehmen. Denn das Garden Museum London ist immer eine Reise wert. Es dokumentiert selbst, dass ein Garten ein sich wandelndes Kunstwerk ist. Es ist in der Tat umrahmt von einem Garten, der für mich, einer der schönsten Londoner Gärten ist. Wiewohl liegt er etwas versteckt nah am ehrwürdigen Lambeth Palace, der Residenz des Erzbischofs von Canterbury.
In den 1980er Jahren gestaltete Lady Salisbury rings um die Kirche, in der sich das Museum befindet, einen Knotengarten nach Vorbildern aus dem 17. Jahrhundert. Inmitten des Gartens war und ist das Grabmal der berühmten Tradescant Familie, unter ihnen Vater und Sohn Tradescant.

Diesen beiden Gärtnern, Sammlern und Reisenden haben zahlreiche Gewächse in englischen Gärten eingeführt.  Die Wiederentdeckung der Tradescant-Gräber ist geschichtlich interessierten Bewohnern dieses Londoner Stadtteils zu verdanken. Inspiriert von dieser Entdeckung entwickelte sich die Idee, die baufällige Kirche in ein Gartenmuseum umzuwandeln und so zu retten. In den Jahren 2015 bis zum Frühjahr 2017 fanden inzwischen umfangreiche Umbauten statt, sodass auch der Garten sich nun in einer neuen gartenkünstlerischen Form zeigt. Auch das Gelände außerhalb des Gartenmuseums ist zu einer liebevoll gestalteten grünen Oase geworden. 

Wer das Museum besucht, sollte es nicht versäumen und auf den Kirchturm steigen. Der Blick über Fluss und Metropole hinweg ist herrlich.

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