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Ausstellungstipp: Angelika Kauffmann in Wörlitz

 


Die Malerin Angelika Kauffmann begegnete Fürstin Louise von Anhalt-Dessau zum ersten Mal in London, als diese mit ihrem Mann Fürst Franz 1775 das Land bereiste. Zwei Jahrzehnte später trafen sie sich in Rom wieder. Da war die Kauffmann berühmt und bekannt mit den Geistreichen und Großen ihrer Zeit. Als „schöne Seele“ verband sie eine Freundschaft mit Goethe. Die Fürstin bereiste nun als Mitvierzigerin ohne ihren Mann und auf eigene Kosten Italien. Voller Bildungshunger und Neugier auf die Welt. Ungewöhnlich genug.  Wenige Jahre zuvor war Herzogin Anna Amalia auf diese Weise unterwegs in Italien, lernte die Kauffmann kennen und ließ sich malen.
Auch die Fürstin ließ sich von der Kaufmann malen und kaufte das Gemälde „Amor und Psyche“. Beide Werke schmückten anschließend ihr Landhaus im Liusium.

Von heute ab bis zum 21. Oktober 2018 präsentiert eine Ausstellung im Haus der Fürstin in Wörlitz unbekannte Schätze aus Vorarlberger Privatsammlungen. Dazu werden eine Reihe von Spezialführungen und Vorträge angeboten.
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