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Vom Zauber eines Klostergartens

 

Klostergarten Impressionen

 

Was für ein zauberhafter Garten! Die Entdeckung dieses Sommers. Es ist der Umwelt- und Lehrgarten im Ernährungs- und Kräuterzentrum im Kloster Marienstern in Panschwitz-Kuckau. Gelegen zwischen Kamenz und Bautzen, in der Oberlausitz.

Die Gartenanlage ist vielgestaltig: Bereits nach dem Eintreten steht die Betrachterin im Erholungs- und Kreativbereich. Verweilen, die ungewöhnlichen Musikinstrumente aus Holz und Stein ausprobieren. So ein Spaß! Nun dem Hauptweg folgen. Links liegt der historische Kräutergarten. Sehen, Berühren, Riechen.  Ganz tief einatmen und sich erfreuen. In einem Teil wachsen einheimische Heilpflanzen, wie Kamille und Schwarze Johannisbeere. Die Kräuterspirale liegt schon im Garten der Sinne. Stille genießen, die Düfte wecken Erinnerungen.

Rechts erstreckt sich der klassische Bauerngarten in viergeteilter Form mit Wegekreuz und niedriger Buchsbaumhecke. Gemüse, Würzkräuter und Blumen stehen dicht an dicht und passen gut zueinander. Das lässt sich sicher auch im eigenen Garten umsetzen. Den folgenden Gartenraum erfüllt ein Teich mit Wasserlauf, Quellstein und einem kleinen Holzsteg. Auf der Wasseroberfläche spiegelt sich das Klausurgebäude und die Klosterkirche. Den Abschluss der Anlage bildet eine über die gesamte Breite ausgedehnte Streuobstwiese. An der Südmauer wächst Spalierobst.

Bewunderungswürdig, wie hier mit Leidenschaft und Kenntnisreichtum ein irdisches Paradies erschaffen wurde. Geteilt wird es mit allen, die Gärten lieben und die Schönheit gestalteter Natur erleben wollen. Ein Besuch reicht nicht aus, um die Feinheiten und Kostbarkeiten gebührend zu würdigen. Wie mag der Herbst hier zu erleben sein?

 

Veröffentlicht unter Allgemein, Auf Reisen, Frauen und Gärten | Verschlagwortet mit , | 1 Kommentar

Eine Antwort zu “Vom Zauber eines Klostergartens”

  1. Anna sagt:

    toller garten, den werde ich besuchen. liebe grüße, a.

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