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Fürstinnen und ihre Gärten: Sophie Charlottes Garten aus Kindertagen (11)

Wenn auch das idyllische Ufer des Mirower Sees noch ebenso zauberhaft ist, so ist vom Garten aus der Kindheit der jungen Prinzessin Sophie Charlotte, der späteren englischen Queen Charlotte nicht mehr viel zu entdecken.

Wie in einem Inventar von 1643 zu lesen ist, gab es einen Garten, denn es ist die Rede von: „Kleine- oder Lustgarten“. Das könnte auf einen zwischen Torhaus und Schloss gelegenen Barockgarten hindeuten. Nachweisbar ist, dass es in den 1730er-Jahren ein Gewächshaus gab. Eine später nachgepflanzte Lindenallee erinnert daran. Akten belegen, dass ein Hofgärtner mit weiteren Gehilfen dort beschäftigt war.
Nach 1816 fand die Umwandlung in einen Pachtgarten statt. 1818 wurde eine Brücke zur Insel gebaut, auf der 1918 das Grab des letzten Großherzogs entstand.

Nachweislich existierte um 1766 am Unteren Schloss, dem Geburtshaus Sophie Charlottes, ein geometrischer Garten mit quadratischen Beeten – das war wenige Jahre nach der Abreise der Prinzessin nach England. Auf einem preußischen Messtischblatt um 1885 sind die Beete noch verzeichnet. Das Untere Schloss liegt heute leider sehr ungünstig an der Hauptstraße, die durch Mirow führt.

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